Anwaltsvergütung

Was kostet anwaltliche Rechtsberatung?

Hinsichtlich der Kosten anwaltlicher Beratung besteht oft große Unsicherheit. Die für den Mandanten eher unübersichtliche Struktur des anwaltlichen Gebührenrechts führt zu einer gewissen Schwellenangst bezüglich des Besuchs beim Anwalt und der Inanspruchnahme anwaltlicher Beratung. Der Anwalt wird daher oftmals viel zu spät aufgesucht, wenn der Zeitpunkt für eine schnelle und unkomplizierte Lösung bereits überschritten ist.

Damit es Ihnen nicht so ergeht, können Sie uns Ihr Anliegen vorab gerne unverbindlich schriftlich, telefonisch oder persönlich schildern. Sie erhalten daraufhin von uns eine kostenlose Information über die entstehenden Gebühren und können entscheiden, ob Sie unsere Leistungen in Anspruch nehmen möchten.

Berechnung des Anwaltshonorars

Anwälte sind in Deutschland grundsätzlich an das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) gebunden. Danach richtet sich das Anwaltshonorar nach dem jeweiligen Gegenstandswert (im Rahmen außergerichtlicher Beratung) oder dem Streitwert (im Falle gerichtlicher Streitigkeiten) eines Falls. Das RVG stellt aber auch auf den Umfang der anwaltlichen Tätigkeit und die Schwierigkeit der Rechtslage ab.

Von dieser gesetzlich geregelten Vergütung kann jedoch in vielen Fällen abgewichen werden. Besonders im Rahmen von Beratungsleistungen (wie z. B. dem Erstellen Allgemeiner Geschäftsbedingungen oder einer Auskunft allgemeiner Natur) können in vielen Fällen pauschale Festpreisvereinbarungen oder die Abrechnung nach festen Stundensätzen vereinbart werden.

Bevor wir für Sie tätig werden, legen wir Ihnen die Höhe der Gebühren dar und können im außergerichtlichen Bereich eine vom RVG abweichende Honorarabsprache mit Ihnen treffen. Im übrigen klären wir Sie natürlich darüber auf, ob Ihnen ggf. ein Anspruch auf Beratungskostenhilfe oder Prozesskostenhilfe zusteht und ob Ihre Angelegenheit (bei einer bestehenden Rechtsschutzversicherung) vom Versicherungsschutz abgedeckt wird.